IT-Outsourcing

Outsourcing (auf Deutsch: Auslagerung) kennzeichnet in der Wirtschaftslehre das Auslagern von typischen Unternehmensaufgaben und/ oder entsprechenden Unternehmensstrukturen an ein Drittunternehmen. "IT-Outsourcing" ist demzufolge das Auslagern der IT-Abteilung oder von Teilen von ihr unter der Zweckbestimmung, dass die IT-Aufgaben auf diese Weise kostengünstiger oder effizienter umsetzbar sind oder die bestehende IT-Abteilung vom Cost- zum ProfitCenter gestaltet werden soll.

Da der Übertragung von IT-Prozessen auch mit der Übertragung von Personal und anderen Unternehmenswerten einhergeht, ist der Weg zur Unternehmensübernahme im rechtlichen Sinne nicht weit. Daher ist es hier eine zentrale Aufgabe der Unternehmensführung für die Integration und von Personal und Ressourcen zu sorgen. Dieses zentrale Kriterium ist das entscheidende, um einen Erfolg beim IT-Outsourcing zu sichern.

Ein IT-Outsourcing erfordert zunächst eine genaue Bestimmung der Ziele und Teilaufgaben der bisherigen IT. Anschließend sind von der Unternehmensleitung die Teilaufgaben für das IT-Outsourcing zu bestimmen, für die eine Auslagerung als möglich angesehen wird. Die zentralen Aufgaben, die auf keinen Fall für das IT-Outsourcing vorzusehen sind, müssen in diesem Zusammenhang genau festlegt werden.

Sind so die relevanten Entscheidungen getroffen, dann beginnt man über ein Projekt für die verschiedenen Teilaufgaben Anbieter zu suchen und diese zu vergleichen. Hier ist eine Bewertung hinsichtlich Effizienz und Kosten genau zu bestimmen, um der Unternehmensleitung relevante Basisdaten zur Entscheidung vorlegen zu können.

Alternative beim IT-Outsourcing könnte der verstärkte Einsatz von Personaldienstleistern sein, die auf Arbeitnehmerüberlassung, 3rd Partymanagement, Umbrellaservices und Fachkräftevermittlung für Projekte spezialisiert sind. Dann können sowohl betriebsintern wie betriebsextern Fachkräfte als selbständige Projektabwickler eingesetzt werden.